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Beitrag: GEOweb - Segen oder Fluch?

Beitrag erstellt von: alexander-ort@gmx.de
Weitere Informationen unter:

Ich weiß was du gerade tust, wo du gerade bist und wo du gerade sein solltest mit GEOWEB.

Das GEOweb ist eine Weiterentwicklung des Internet und bietet den Usern ortsgebundene Informationen. So kann zum Beispiel ein Blog über
einen Zoo angelegt werden und wenn das Bedürfnis besteht, diesen während eines Zoobesuches zu lesen oder zu hören, so ist dies ein guter
Zooführer der von einem Besucher zuvor erstellt worden ist.
In der Regel bindet man die Koordinateninformationen in den Head einer Website ein.
Es gibt zahlreiche GeoWeB-Genenatoren die nach der Eingabe von Daten bereits zugeschnittene Head-Informationen ausgeben.
Ein Beispiel:
<meta name="geo.region" content="DE-NW" />
<meta name="geo.placename" content="Düsseldorf" />
<meta name="geo.position" content="51.205687;6.787753" />
<meta name="ICBM" content="51.205687,6.787753" />

Einige Besitzer solch einer GeoWEB-Seite versorgen die Nutzer mit ihrem Aufenthaltsort rund um die Uhr. So ist es nicht mehr notwendig,
sich zu verabreden, sondern es kommt viel mehr zu spontanen Begegnungen auf der Straße. Denn jeder Nutzer "weiß was du gerade tust, wo du
gerade bist und wo du gerade sein solltest" mit GEOWEB.
So ist auch nicht verwunderlich, dass diese Informationen mißbraucht werden. Der Chef kann einem Arbeitnehmer nachspionieren, wenn dieser sich
krank gemeldet hat. Das sind ganz tiefe Eingriffe in das Privatleben, die einem vorher nicht gleich bewusst werden.

Für Unternehmen wie Google mit Google-Map ist es mehr der Umsatz der in Frage kommt.
Doch wie macht man mit GeoWEB Umsatz?
G1, das erste Google Handy, ist auf dem Markt und hat sehr hohes Potenzial für Umsatzsteigerungen für Google mit dem eigenen AdSense-Service.
Nutzt der User Google -Maps, so kann beispielsweise beim Vorbeilaufen an dem Dönerstand ein Angebot auf des G1 geschickt werden.
Da kommt es eher auf die Filterfunktion des Handys an, denn man möchte nicht ständig mit Geo-spam zugeschüttet werden.
Im Großen und Ganzen erinnert diese neue Funktion des Internetes an das WEB2.0. Indem die User die eigene Zeit, unbezahlt, mit dem
Erstellen von mehr oder weniger wichtigen Informationen im Web einbringen.

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