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Beitrag: Rasenpflege

Beitrag erstellt von: info@zangl-gartengestaltung.at.
Weitere Informationen unter: www.zangl-gartengestaltung.at

Pflege bei neu besämtem Rasen

In den ersten 14 Tagen ist regelmäßiges Bewässern wichtig, es dürfen jedoch keine Lacken im Rasen entstehen.
(Auch untertags bei praller Sonne gießen, da sonst das Saatgut vertrocknen würde)

* Der erste Schnitt ist bereits fällig, wenn das Gras ca. 6-8cm hoch ist. Am besten 2 Tage vor dem Mähen nicht mehr gießen.
* Ideal wäre der erste Schnitt mit einem Luftkissen-Mäher und Holztafeln auf den Schuhen, da sonst durch einen schweren Rasenmäher
Rillen im Rasen entstehen können.
* Sollte kein Startdünger beim Anbauen eingearbeiten worden sein, ist nach dem zweiten Schnitt eine Düngung notwendig.
Spezialrasendünger (bei uns erhältlich) die langsam die Nährstoffe abgeben sind besser als z.B. Blaukorn,..
* Die meisten Unkräuter die nach dem neu Besämen aufgehen, werden durch den regelmäßigen Schnitt unterdrückt und verdrängt.
Die restlichen können nach ca. einem halben Jahr mit einem Unkrautvernichter (bei uns lagernd) vertilgt werden.


Pflege bei neu verlegtem Rollrasen

* Regelmäßiges gießen (es dürfen keine braune Ränder entstehen)
* ca. 20 Tage nach dem Auslegen ist die erste Düngung notwendig. Rasendünger mit Langzeitwirkung (bei uns erhältlich)
* Rasenschnitt wie bei herkömmlichem Rasen
* Der erste Schnitt ist bereits fällig, wenn das Gras ca. 6-8cm hoch ist. Am besten 2 Tage vor dem Mähen nicht mehr gießen.
* Ideal wäre der erste Schnitt mit einem Luftkissen-Mäher und Holztafeln auf den Schuhen, da sonst durch einen schweren Rasenmäher Rillen im Rasen entstehen können

Jahrespflege bei bestehendem Rasen


MÄHEN

* Je mehr man auf einmal wegschneidet, umso mehr wird der Rasen belastet.
* Mähen Sie daher regelmäßig und in möglichst kurzen Abständen.
* Mindestens ein Schnitt pro Woche.
* Die ideale Schnitthöhe beträgt ca. 3,5 - 4 cm.
* Achten Sie auf scharfe Messer und mähen Sie nur, wenn das Gras trocken ist.



DÜNGEN

* Rasenlangzeitdünger geben dem Rasen die optimale Nährstoffversorgung und reduzieren das Wachstum von Unkraut und Moos.
* Düngen Sie mindestens 2 - 3 mal pro Jahr (1x im Frühjahr, 1 x im Juni und 1 x im August) laut den Anweisungen auf der Verpackung.
* Das ist die Voraussetzung, dass Ihr Rasen dicht und grün bleibt.
* Richtig gedüngter Rasen braucht weniger Wasser und bleibt unkrautfrei.



BEWÄSSERN

* Beregnen Sie nur bei warmen und trockenen Wetter !
* Der Rasen braucht je nach Witterung maximal 20 - 30 l Wasser pro m2 und Woche.
* Teilen Sie die Bewässerung auf einmal bis höchstens zweimal pro Woche auf.
* Gießen Sie in den Abendstunden.
* Beregnen Sie den Rasen nicht vor Mitte Mai und nicht mehr ab Mitte September



VERTIKUTIEREN

* Entfernen Sie den oberirdischen Rasenfilz (abgestorbene Pflanzenteile, verrottetes Schnittgut) einmal jährlich (ab Anfang Mail).
* Das schafft den Rasenpflanzen Platz, der Neuaustrieb wird gefördert und die Anfälligkeit für Pilzbefall sinkt.
* Ideal ist nach dem Vertikutieren ein Besanden mit Quarzsand 0,2-2mm Aufwandmenge: wenn noch nie mit Quarzsand gearbeitet worden ist ca.
5kg/m2 bei öfterer Anwendung reichen 2 kg/m2

UNKRAUT VERNICHTEN

* Mähen sie Ihren Rasen und warten Sie 5 Tage. Dann besorgen Sie sich das Unkrautmittel
Banvel M im Fachhandel oder bei uns. Folgendes Mischungsverhältnis ist zu beachten:
40ml Banvel für 100 m2 Rasen in 10 Liter Wasser vermischen und aufbringen.
Idealerweise geben sie etwas Netzmittel noch dazu (als Ersatz könne sie auch 2-3 Tropfen
Pril oder ähnliches dazugeben)
Wichtig: keine anderen Zierpflanzen benetzen -> könnten kaputt werden
Dann warten sie noch einmal 7 Tage. Nun darf wieder normal gemäht werden.



Alles über Rasendünger

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen organischen (oft fälschlich auch als biologische bezeichnet) und mineralischen Düngern.
Die Nährstoffe sind größtenteils die gleichen (eigentlich überall ist Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) drin).
Der Unterschied ist folgender:
Bei anorganischem Dünger liegen die Nährstoffe als reine Salze vor, entweder fest oder in Wasser gelöst.
Bei anorganischem Dünger kann die Pflanze also sofort auf die Nährstoffe zugreifen, es besteht aber die Gefahr der Überdüngung.

Bei organischem Dünger sind die Nährstoffe in der Biomasse des Düngers (z.B. Blutmehl, Fischmehl, Hornspäne oder Vogelmist) enthalten.
Erst im Boden werden die Nährstoffe nach und nach durch Mikroorganismen aus der Biomasse "herausgearbeitet".
Da die Mikroorganismen aber nur eine bestimmte Menge an Nährstoffen umwandeln können, ist eine Überdüngung so gut wie ausgeschlossen.
Für den Umwandlungsprozess brauchen die Mikroorganismen aber Energie, sprich Wärme. Daher "funktionieren" organische Dünger erst bei
Temperaturen so um die 20 Grad C richtig und bei kälteren Temperaturen muss mit anorganischem Dünger gedüngt werden.


Wir bieten folgende Produkte an.


Anorganische Dünger

unser altbewährter Rasendünger Manna

seit mehreren Jahren bewährt, 25 kg Sack reicht für 600 m2

durch hohen Magnesimanteil besonders auch im Hebst brauchbar



Organische Dünger

Oscorna Rasaflor - Naturdünger

20 kg Sack für 400 m2, Streuwagenwinstellung 8-9

Seit Jahrzehnten bewährt, denn Natur braucht nur Natur!

Der Naturkreislauf ist ein geschlossenes, in sich funktionierendes System. Seit Jahrtausenden bildet das Bodenleben immer wiederkehrend
neuen nährstoffreichen Humus.

Dieses Prinzip wird bei der natürlichen, aber nur bei der natürlichen Düngung aufgegriffen und gefördert. So kann die Natur ihren gewohnten
Kreislauf fortführen und profitiert zusätzlich von einer regelmäßigen Bodenverbesserung.

Die wichtigsten Vorteile der organischen, natürlichen Düngung:
* Zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen, die die Natur verträgt und mag
* Gesunde, gleichmäßige Pflanzenernährung
* Bodenverbesserung und Bodenaktivierung
* Viele zusätzliche Spurenelemente
* Kaum Auswaschungsverluste
* Zusätzliche Humusbildung
* Bei sachgemäßer Anwendung keine Verbrennung und keine Überdüngung

Und sicherlich doch auch für Sie sehr wichtig: Natürliche Dünger bieten von Natur aus eine Sofort- und Langzeitwirkung über die gesamte
Wachstumsperiode hinweg.

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