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Beitrag: Konserviertes Nasenspray birgt Gefahren

Beitrag erstellt von: info@gesundheit.com.
Weitere Informationen unter: www.gesundheit.com

Konserviertes Nasenspray birgt Gefahren!

Neueste Untersuchungen zeigen, dass der in vielen Nasensprays häufig enthaltene
Konservierungsstoff Benzalkoniumchlorid der Nasenschleimhaut langfristig schadet. Bei einer
längeren Anwendung konnte beobachtet werden, dass die für den Abtransport von Bakterien und
Viren wichtigen Zilien (Flimmerhärchen) in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das Ausmaß der
Nebenwirkungen, vor allem bei Kindern, ist nicht bekannt. Es ist daher sehr empfehlenswert, ein
konservierungsmittelfreies Nasenspray zu kaufen!

Konservierungsmittel immer nötig?

Was Konservierungsstoffe bewirken
Konservierungsmittel sind Stoffe, die verschiedenen Produkten beigegeben werden, um deren
Haltbarkeit zu verlängern. Der durch Keime, Bakterien oder Schimmelpilze verursachte Verderb der
Ware wird durch die Konservierungsstoffe verhindert bzw. verzögert. Konservierungsstoffe finden
sich in Lebens- und Arzneimitteln sowie Kosmetika.

Natürliche und chemische Konservierungsstoffe
Es gibt eine Vielzahl von Konservierungsstoffen und Konservierungsarten. Alles, was Wasser
enthält, bietet Keimen einen guten Nährboden und braucht deshalb ein Konser-vierungsmittel.
Manche Lebensmittel können durch Räuchern haltbar gemacht werden, Marmeladen halten durch den
hohen Zuckeranteil.

Vor allem Arzneimittel benötigen den Zusatz chemischer Substanzen. Hierzu zählen zum Beispiel
Sorbinsäure, Ameisensäure, Chlor, Benzoesäure etc. Einige dieser Stoffe können jedoch neben
ihrer Eigenschaft der Verlängerung der Haltbarkeit Nebenwirkungen hervorrufen.

Konservierungsmittel in Nasensprays?
Häufig wird in Nasensprays ein Konservierungsmittel eingesetzt, um die Sprays auch bei
mehrfachem Gebrauch frei von Bakterien zu halten. Hierbei handelt es sich fast ausschließlich um
den Stoff Benzalkoniumchlorid. Er kann jedoch bei längerem Gebrauch Allergien hervorrufen und
die Nasen-schleimhaut schädigen. Der Stoff wird als zelltoxisch (Zellgift) eingestuft. Bei bei
Kontakt mit Benzalkoniumchlorid wird die Schlagfrequenz der für den Schleimtransport der Nase
wichtigen Flimmerhärchen vermindert. Bei langer Anwendung kann es sogar bis zum irreversiblen
Stillstand kommen. Die Nasenschleimhaut kann ihre Selbst-reinigungsfunktion nicht mehr
durchführen und trocknet aus. Ebenfalls wurde festgestellt, dass Benzalkoniumchlorid die
Histaminsensibilität reduziert und so Allergien auslösen kann.

Griff zu Alternativen
Um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen, sollte man beim Kauf auf konservierungsmittelfreie
Nasensprays achten. Fast alle Hersteller bieten mittlerweile verstärkt die
konservierungsmittelfreien Alternativen an. Der Verzicht auf die Konservierungsmittel ist heute
durch die Abfüllung der Lösung in spezielle Spraysysteme möglich. Durch eine besondere
Ventiltechnik verhindern diese Darreichungsformen das Eindringen von Keimen und Bakterien.

Nicht immer kann man die Konservierungsstoffe meiden und nicht alle sind gefährlich. Dennoch
sollte man versuchen, möglichst Produkte zu verwenden, die frei von chemischen
Konservierungsmitteln sind.

Info: Benzalkoniumchlorid findet sich auch in Gurgellösungen, Wundsalben und
Händedesinfektionsmitteln.

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